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Die Geschichte des Hohenasperges 
 
 
11 Jahrhundert
Berg und Hof gelangen an einen Grafen von Ingersheim, einer Seitenlinie
der Grafen von Calw. Dieser erbaute wahrscheinlich auf dem Berg eine
Burg mit Wohnhaus, Kapelle und Bergfried. Bald darauf gingen die
Besitztümer an die Pfalzgrafen von Tübingen, die im Jahre 1181 urkundlich
als Besitzer erscheinen und Asperg vom Kloster Weissenburg als Lehen
innehatten.

1308

Stadt und Burg Asperg mit Grafschaft und Lehensleuten gehen an das
Haus Württemberg.

1312 / 1381
Die Burg wird zerstört / und wieder neu aufgebaut

1489
Asperg erhält die Steuerfreiheit "weil es mit Schwierigkeiten verknüpft ist,
bei der Höhe des Berges alle notdürftigen Dinge dahin zu bringen".

1519
Belagerung durch den Schwäbischen Bund 
 
 

1547-1553
Spanische Truppen ziehen auf dem Hohenasperg ein.

1620 Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges waren auf dem Hohenasperg:  

200 Personen Besatzung, 64 Doppelhaken, 983  Landsknechthaken, 13 gemeine Haken, 3445 Musketen zahlreiche leichte und schwere Geschütze, viele hundert Zentner Pulver und Blei und tausende von Kugeln Spieße und Rüstungen in großer Zahl.


1688 Der Hohenaperg wird von französischen Truppen besetzt. Als das Reichsheer anrückt, werden die Gebäude geplündert und die Festungsanlagen gesprengt.


1755 Unter der Besatzung des Asperges bricht eine Meuterei aus. Sie wird rigoros niedergeschlagen, die Rädelsführer an der Linde im Festungshof gehängt. In der Folgezeit hatte der Asperg als Festung keine Bedeutung mehr. Er war lediglich noch ein Wach- punkt mit mal mehr oder mal weniger Soldaten als Besatzung.

1848 Eine Strafkompanie wird auf dem Hohenasperg eingerichtet.

1859 - 83 Asperg ist wieder eine Garnison.

1883 Auf dem Asperg wird eine Invalidenstrafanstalt eingerichtet.

1945 - 46 Die U.S. Seventh Army nutzt den Hohenasperg als Internierungslager.  In dem Buch "The prison called Hohenasperg" schildert Arthur D. Jacobs seine Erlebnisse auf dem Hohenasperg.

1948 Der Hohenasperg wird zur "Landesstrafanstalt" und zum Sitz der Strafvollzugsschule für Baden-Württemberg bestimmt. Und in der Folgezeit zum Zentralkrankenhaus für den badisch-württembergischen Strafvollzug erhoben.


1968 seit 1.10.1968 Vollzugskrankenhaus.
Die Texte zu diesen Seiten sind aus der Broschüre "Hohenasperg" entnommen. Autor: Theodor Bolay, Paul Müller Herausgeber: Stadt Asperg, 5.Auflage 1998

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